Lobpreis - Lieder von unvergänglichem Aufschwung!Finanzmarktkrise, Wirtschaftskrise, Krisenherde - Wir leben in einer Welt, die geprägt wird von Krisen. Nach kurzen Perioden von Aufschwung und Hoffnung folgen wieder Zeiten von Unsicherheit, Angst und Depression. Scheinbar Unsinkbares geht unter, der süße Traum vom unbeschwerten Leben in eigenem Vermögen und Reichtum verwandelt sich in die Bitterkeit der Ausweglosigkeit. Ortswechsel: Es ist schon dunkel, Straßenlaternen gibt es kaum in diesem abgelegenen Dorf in Bundesstaat Kerala im Süden von Indien. Der Fahrer unseres Jeeps setzt uns ab und weist uns den Weg in eine enge, dunkle Gasse hinein mit dem Hinweis, wenn das nächste Licht kommt, wären wir da. Dann treten wir ein in einen kleinen Raum mit löchrigem Dach, provisorisch ausgelegt mit Flickenteppichen, keine Möbel oder Sitzgelegenheiten - wir sind in einer kleinen indischen Kirche ohne teure Kanzel, ohne Technik oder Musikinstrumente oder was wir sonst dachten, das in eine Kirche gehörte. Aber der Raum erscheint uns doch voller als wir das sonst von einer Kirche gewohnt sind: Da sind von Freude gefüllte Menschen - vielleicht 30, Kinder, Frauen, Männer, Jugendliche, Alte - , sie lachen, ihre Gesichter nach oben gestreckt mit leuchtenden Augen, klatschend und sich im Takt bewegend zu dem Lied, welches sie gerade nicht nur singen - sondern jubeln! Sie können nicht jubeln über Besitz, den sie in den Händen halten, nicht über volle Bankkonten. Sie kommen nicht aus warmen, großen Wohnungen, sondern ganze Familien aus kleinen Räumen ohne Fußboden. Unsere Grundausstattung wäre dort Luxus. Sie haben keine Arbeit, auch keinen Wohlstandsstress. "Glücklich sind alle, die in deinem Tempel wohnen dürfen! Jederzeit können sie dich loben! ... Wenn sie durch dürres Tal gehen, brechen dort Quellen hervor... So wandern sie stets mit neuer Kraft." Mit diesen sehr alten Worten aus der Bibel antwortet mir der Pfarrer dieser scheinbar so armen Kirchgemeinde in unserer modernen, Krisengeschüttelten Welt auf die Frage, woraus dieser Jubel und dieser lebendige Lobpreis entspringen. Wir setzen uns auf die extra für uns herbeigeholten Plastikstühle, bei uns Sperrmüll, in dieser Gemeinde sind sie Ehrenplätze. Die Sprache der Leute dort beherrschen wir nicht, so singen wir einfach in Lauten mit und trommeln und klatschen. So werden wir eins mit dieser liebevollen Gemeinschaft. Was uns vereint ist der gemeinsame Lobpreis: Lieder, die wir zusammen für Gott singen. Nicht mit der unausgesprochenen Bitte, dass es uns weiterhin gut oder bald besser geht. Es sind Lieder, die unsere Dankbarkeit und Freude darüber ausdrücken, dass wir in der Gemeinschaft mit dem tatsächlich lebendigen Gott niemals einen Grund zur gemeinsamen Freude vermisst haben und vermissen werden. Die Christen in Indien singen und werden weiter singen, obwohl sie derzeit dafür auch verfolgt, geschlagen und getötet werden, ihre Häuser und Kirchen verbrannt und ihre Frauen vergewaltigt werden. "Church is happy in persecution because it tells that Jesus is alive and also his church!" Originalzitat eines indischen Freundes vor wenigen Wochen, der diese Verfolgung von Christen Tag für Tag erlebt. Seit Jahrtausenden und rund um die Welt singen Menschen allein und gemeinsam in Gottesdiensten Lobpreislieder. Königreiche gingen unter, es herrschte viel Leid, Seuchen, Kriege. Der Inhalt, der Grund und das Ziel von Lobpreismusik sind seit Urzeiten immer derselbe geblieben! Wir singen zum ewigen, allmächtigen, einfühlsamen, freundlichen, kreativen, konsequent liebenden und sorgenden Gott, der mit jedem von uns eine freundschaftliche Beziehung will. Ich glaube, das Geschenk der Musik an uns kommt von ihm, und es soll uns einen Weg zu ihm hin bahnen. Sein Angebot ist Aufschwung für unser Leben! Deshalb singen wir Lieder bei lifestream. Darum singen wir sie am liebsten mit Dir gemeinsam! Marcus Jakob |